InstitutPersonenverzeichnisDr. des. Gertrud Schrader
Künstlerisch-wissenschaftliche Reflexionen zum Thema Digitalisierung

Künstlerisch-wissenschaftliche Reflexionen zum Thema Digitalisierung

EXPERTISE


AUSSTELLUNGEN

 

  • 2011 ‚personal body', Galerie Soudecoucou, Berlin-Neukölln, Foto/ Leuchtobjekte, Ausstellungsbeteiligung
  • 2007 ‚Biopsie’, Otto Nagel Galerie, Berlin, Foto/Text
  • 2006 ‚Totalismen’, Galerie Neurotitan, Berlin, Zwei Leuchtobjekte mit Audio, Ausstellungsbeteiligung
  • 2006 ‚Der letzte Dreck – Methoden mündiger Medien’, Performerinnenwoche, Kunstraum Hamburg Jessenstrasse
  • 2001 ‚Cross female’, Kunst und Kunstgewerbeverein, Pforzheim, Installation, Ausstellungsbeteiligung
  • 2000 ‚Cross female’, Galerie Pfefferberg, Künstlerhaus Bethanien, Installation, Ausstellungsbeteiligung
  • 1999 ‚Artefakten, Positionen zu Normativität und Geschlecht’ Galerie Pfefferberg, Berlin, Fotografien, Videoinstallation, Gruppenausstellung
  • 1998 Galerie im Parkhaus, Berlin, Video
  • 1998 ‚Testlabor Zivilisationantizivilisation’, 2nd International ExperiMental Arts and Performance Festival’, Schloss Bröllin, zwei Installationen
  • 1998 ‚Artefakten, Positionen zu Normativität und Geschlecht’, Galerie Pfefferberg, Berlin, Installationen, Fotografien Einzelausstellung
  • 1995 ‚Modell und Wirklichkeiten’, Kunstverein Böblingen, Installationen, Fotoarbeiten, Einzelausstellung
  • 1992 Kunstforum Nord V, Orangerie Hannover, Installation
  • 1992 Kunsthaus Hamburg, Videoinstallation, Fotografie, Fotoobjekte
  • 1992 KX Galerie Kampnagel, Hamburg, Installationen

TAGUNGEN / SYMPOSIEN (REFERENTIN UND / ODER ORGANISATORIN)

  • 2018 Vortrag "Materialität digital – alles programmiert? Überlegungen zur Wirkmacht digitaler Technologien" am 07.05.2018 im ARTS CLUB BERLIN im VEREIN BERLINER KÜNSTLER

    Gertrud Schrader: Materialität digital – alles programmiert? Überlegungen zur Wirkmacht digitaler Technologien

    Programmierungen bezeichnen im engeren Sinn die Erstellung von Computersoftware basierend auf mathematischen Algorithmen. Im Kontext der zunehmenden Digitalisierung in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen erhalten sie eine Lebenswirklichkeiten prägende Relevanz. So zeigen sich Vorstellungen von all umfassender Programmierbarkeit beispielsweise wenn Bioingenieure wie Ron Weiss daran forschen organisches Material umzuprogrammieren oder mittels Programmierung neu entstehen zu lassen (siehe: „Mit Apps gegen Kranke Zellen“, S. Karrenberg, Tagesspiegel vom 9.2.2018). Doch nicht ausschließlich an biologischen Körpern wird deutlich, dass ein Dualismus von einerseits mathematischer Berechnung und andererseits Materialität nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Im 3D Druck wird eine Verwobenheit aus Materialität und Programm besonders evident. In meinem Vortrag werde ich zunächst im Rückgriff auf Joseph Weizenbaum gesellschaftliche Implikationen der Interaktionen von Subjekten und technologischen Artefakten darlegen, um weiter mit Karen Barads Ansatz des agentiellen Realismus und dem von ihr geprägten Begriff der Intra-aktion eine Wirkmächtigkeit von keinesfalls vordiskursiven Materialitäten und ebenso zu kontextualisierenden menschlichen Akteuren hervorzuheben. Vor diesem Hintergrund führen meine Überlegungen zur Wirkmacht digitaler Technologien und zu Fragen nach aktuell machtvollen Dispositiven (Foucault) und möglichen Formen der Auseinandersetzung und Reflexion derselben.

    Vortrag gehalten am 07.05.2018 im ARTS CLUB BERLIN im VEREIN BERLINER KÜNSTLER
    Schöneberger Ufer 57 10785 Berlin-Mitte

  • 2015 Körper-Daten / Daten-Körper, crossmedia, Reflexionen zu bildgebenden Verfahren,
    IGK, Leibniz Universität Hannover
  • 2013 "gefährliche Gedanken", Medienwerkstatt des BBK Berlin, PREVIEW BERLIN Art Fair, Podiumsdiskussion zum Thema Überwachung, Sicherheit und Freiheit der Kunst
  • 2011 PERSONAL BODY, Galerie Soudecoucou, Ausstellungsbeteiligung
  • 2008 künstlerisch-experimenteller Vortrag, Konferenz: ‚Menschen, Zahlen, Transformationen, Verdatung des Organischen’, Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“ Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichte der Medizin (Charité) und NGBK Berlin e. V.
  • 2004 Konzept, Organisation, Referentin, Tagung ‚Neue Medien und Bildung’ Universität Hannover, Referenten u. A. Prof. Joseph Weizenbaum, MIT (em.)
  • 2004 künstlerisch-experimenteller Vortrag/Eröffnung, Tagung: Technikgeschichte nach dem Pictorial Turn? Die Rolle von Bildern in Wissenschaft und Technik, Gesellschaft für Technikgeschichte
  • 2004 Konzept, Organisation, Referentin, Symposium: Kartografie als ästhetischer Prozess, AG Ästhetische Prozesse (Universität Hannover), Kunstverein Hannover Buchveröffentlichung 2006
  • 2002 Installation, Moderation der These “wir sind ja alle vernetzt“, Symposium ‚Interkulturelle Netzwerke’, Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss Plüschow’, Katalog 2004
  • 2000 Referentin, Videoarbeit, 26. Kongress: Frauen in Naturwissenschaft und Technik, Hamburg 1999 Referentin, Performance Eröffnung der Tagung ‘Frauen erobern das Internet’, Universität Hannover, Raschplatzpavillon Hannover
  • 1998 Referentin/Performance, Tagung ‘Machtfragen der Informationsgesellschaft’, Universität Frankfurt/M
  • 1996 Organisation Tagung: ‘Neue Technologien und Medien - Vergesellschaftung – Geschlechterverhältnisse’, Evangelische Akademie Frankfurt, mit Renate Kahle